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 Kylerhea - die letzte drehbare Autofähre der Welt

 

 

 

Auf NDR3 hatten wir vor Jahren einen Bericht über die letzte drehbare Autofähre der Welt gesehen. Diese Fähre führt über das Kyle Rhea, daher der Name und verbindet Skye mit dem Festland, nämlich mit Glenelg.

Das war natürlich ein 'Muss' auf unserer Reise und schon der Weg nach Kylerhea führte uns durch eine traumhafte Gegend, wie man sie nur noch selten findet.

Irgendwann vor der Skye-Brücke ging es rechts ab und wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

 Klar, die Strecke wurde holperig und schwierig, aber das war die Gegend, die wir suchten!

Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein, nur noch Einsamkeit und eine Landschaft, in der man den Rest seines Lebens gerne verbringen möchte.

Nur ein paar Schafe und Rehe ließen sich zwischendurch blicken, ansonsten...

Hier war wirklich der Weg das Ziel. Dann erreichten wir das eigentliche Ziel, die letzte Drehfähre auf diesem Planeten, doch die Autofähre ist noch am anderen Ufer unterwegs und so sehen wir uns ein wenig um....

Die

Wir hatten entweder eine günstige Zeit erwischt, oder es gab hier nur beschaulich wenig Kundenverkehr.

Scheinbar sind wir die Einzigen, die hier auf die Fähre warten, die sich noch am anderen Ufer in Glenelg befindet.

Wir sehen, wie die Rampen der Fähre hochgeklappt werden, bevor sie startet.

Langsam und beschaulich tuckert die Fähre über das Wasser. Es dauert aber nur wenige Minuten.

Nun hat das Schiff angelegt. Eine junge Frau springt auf den Jetty und vertäut die Fähre.

Nun wird es interessant, denn schließlich müssen nun die Fahrgäste aussteigen. Mal sehen, wie das funktioniert.

Der Kapitän steigt aus und zusammen drehen die beiden die Platform samt Autos und Fahrgästen herum.

Dann werden die beiden Rampen wieder heruntergeklappt und die Fahrgäste verlassen das Schiff.

"Wollt ihr mit?", ruft uns der Kapitän der 'Glenachulish' zu. Und ob wir das wollen!

So sieht die letzte Autodrehfähre der Welt also aus. Eigentlich gar nicht so kompliziert, oder? Es kommen keine weitere Fahrgäste, also haben wir die Ehre, die einzigen Passagiere auf der nächsten Überfahrt zu sein.

Wir fahren einfach über die Rampe auf die Fähre. Der Rest ist nun Aufgabe des Schiffsführers und seiner Helferin. Wir dürfen unseren Wagen verlassen und beobachten nun, wie die Rampen hochgeklappt werden. Es geht los!

Na ja, noch nicht. Natürlich müssen beide Rampen hochgeklappt werden, damit nichts ins Wasser rollt.

Dann lassen wir Kylerhea hinter uns. Es ist windig und wir haben Schietwetter. Aber das macht nichts.

Eine neugierige Robbe begleitet uns auf der Überfahrt nach Glenelg.

Wir haben Glenelg und den kleinen Leuchtturm erreicht. Schade, die Fahrt war viel zu kurz.

Nun werden noch die Rampen wieder heruntergeklappt und wir rollen an Land.

Das wars. Für den Kapitän und seine Besatzung ist nun erst einmal Mittagszeit angesagt.