Anreise mit dem Schiff

 

05.30 Uhr, der Dachgepäckträger wird montiert, dann beginnt die Reise. In Deutschland geht die Fahrt zügig voran, doch nach der holländischen Grenze ist es vorbei mit der Herrlichkeit.

Trotz Warnungen von Bekannten fahren wir die Strecke über Groningen nördlich weiter auf dem Damm über das Ijsselmeer. Umleitungen und viele Staus, Alkmaar ist eine schlecht ausgeschilderte Katastrophe. Dennoch erreichen wir den Felison Terminal in Amsterdam/Ijmuiden rechtzeitig.

 



 

Das Einschiffen scheint endlos zu dauern, doch endlich stürmen wir neugierig unsere 4-Mann Standardkabine auf der Prince of Skandinavia. Es ist genug Platz für 2 Erwachsene und 2 Kinder für eine bequeme Übernachtung vorhanden. Dusche und Klo sind sauber und zweckmäßig.

Gespannt verfolgen wir das Ablegen des Schiffes. Im Rückwärtsgang verlässt es den Terminal und nach einer halben Drehung geht es endlich los in Richtung Newcastle.

Die Prince of Skandinavia



Das Abendessen - ein Dinnerbuffet - ist reichhaltig und gut. Danach sind wir so gesättigt, dass wir an irgendwelchen Aktivitäten oder Unterhaltungen an Bord nicht mehr interessiert sind, sondern nur noch in der Kabine faulenzen oder kurz an Deck etwas Seeluft schnuppern oder das Schiff inspizieren.

Wider Erwarten ist die Luft in der kleinen Kabine recht gut, die kleine Lüftungsanlage sorgt dafür, dass die verbrauchte Luft schnell erneuert wird.

Die See ist in dieser Nacht ruhig, die Tabletten gegen Seekrankheit werden nicht benötigt und wir finden alle genug Schlaf.

Am nächsten Morgen machen wir uns frisch und stürmten das Frühstücksbuffet im 'Seven Seas Restaurant'.

Auch hier bleiben keine Wünsche offen und gestärkt gehen wir an Deck um Ausschau nach Newcastle zu halten. Die Lautsprecherdurchsage fordert in 3 Sprachen auf, sich zu den Wagen zu begeben.

Kabine auf der Prince of Skandinavia

Auf nach Newcastle

Wir landen bei strahlendem Sonnenschein an den Royal Quays und nun folgt das, vor dem mir am meisten graut: durch Newcastle hindurch auf die A696 in Richtung Jedburg zu gelangen.

Der Linksverkehr ist an diesem heißen Tag nicht so sehr das Problem, vielmehr sind es die üblichen Probleme, sich in einer fremden Stadt im dichten Verkehr zurechtzufinden. Kompliment an die dortigen Autofahrer, sie sind sehr rücksichtsvoll.

Wir folgen dem Wegweiser in Richtung Flughafen und als wir den kleinen Ort Ponteland erreichen, ist das Schlimmste geschafft.

Die Spannung steigt und die Kinder fragen immer wieder, ob wir schon in Schottland sind. Die Landschaft wird nun hügeliger und lässt uns die langweilige und mühselige Strecke durch Holland vergessen. Immer atemberaubender wird die Landschaft, es geht auf und ab.

Der Pier von Newcastle