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 Das Wetter ist grau, es nieselt. Genau der richtige Tag für einen Kirchenbesuch. Der Weg nach Borgund ist nicht weit imd schon bald stehen wir vor einer beeindruckenden, alten Stabkirche. Die Stabkirche in Borgund ist die am besten erhaltene Stabkirche in Norwegen.

Wir kommen an einer kleinen Stadt names 'Husum' vorbei und sind ein wenig überrascht. Es ist ein winziges Dörfchen mit jedoch zwei wunderschönen Häusern.

Dann fahren wir an der Abzweigung zur 'historischen Straße' vorbei, wir heben sie uns für später auf.

 

In Norwegen gibt es über 1000 Stabskirchen, wobei nur noch 28 in gutem Zustand erhalten sind. Die Stabkirche Borgund oder norwegisch: Borgund stavkyrkje zählt dabei aber zu den best erhaltensten.

Diese Kirche wurde ungefähr im Jahr 1180 erbaut und dem Apostel Andreas geweiht.

Es gibt unterschiedliche Arten von Stabkirchen. Sie alle haben jedoch etwas gemeinsam: die Eckmasten („Stäbe“) und ein Balkengerüst mit auf Schwellen ruhenden Wandbohlen. Diese Wände nennt man auch Stabwände – daher der Name Stabkirche.

Neben der Stabkirche Borgund befindet sich das Besucherzentrum, wo Sie sich eine gute Ausstellung über die Stabkirchen und ihre Funktion im religiösen Leben im Mittelalter ansehen können. Das Besucherzentrum hat vor kurzem auch eine neue Ausstellung über einmalige Wikingerfunde mit Objekten aus dem 9. Jahrhundert öffnet.

Da die Stabkirchen in den zweihundert Jahren nach der Übergangszeit vom Heidentum zum Christentum gebaut wurden, finden sich an ihr viele heidnische Elemente.

Nach so viel Kultur ziehen wir uns ins Informationszentrum zurück und inhallieren erst einmal Tee und Kaffee...

Neben der Stabkirche befindet sich eine zweite Kirche im Wiederaufbau, allerdings eine Kirche neueren Datums.

Nicht weit von hier befindet sich eine alte, historische Straße. Die nehmen wir.

Die Straßen in Norwegen sind im allgemeinen sehr gepflegt, diese historische Straße ist es allerdings nicht. Aber das passt zum Wetter, es nieselt und die Sonne läßt sich nicht blicken.

Vorbei geh es an rauschenden Wassern und wir stellen fest, dass eine gelbe Warnblinke an der Armatur unseres Wagens aufleuchtet. Wir tippen auf Öl, da wir noch eine Flasche in Reserve haben, verschieben wir den Ölwechsel auf die Rückkehr.

Diese Straße ist zum Glück wenig befahren und wir müssen nicht mit Gegenverkehr kämpfen....

Eine wirklich einladenden Brücke. Doch leider ist sie von dieser Seite verschlossen... das Wasser wäre ohnehin viel zu kalt an diesem Tag.

Doch von der anderen Seite bekommen wir ihn besser zu Gesicht. Manchmal müssen die schlauen Wasserfälle auch ganz einfach überlistet werden.

Letzlich zeigt sich ein weiterer in voller Pracht. Der Lärm des Wasserfalls ist ohrenbetäubend.

Es ist nass hier und ich will endlich Schnee haben! Utladalen als Nächstes  klingt interessant, der Schnee muss noch warten.