Bad Beach 2014 - Ein Rückblick

 

Kurz bevor wir weiter an die Nordküste fahren wollten, besuchen wir bei unserem 2. Besuch auf der Insel Mull noch einen versteckten, schwer erreichbaren Strand, Scoor Beach.

Den Wagen lassen wir zurück und wandern zwischen Schafen hindurch an den Strand.

Leider wird das unser letzter Ausflug auf dieser Reise.

 

Bad Beach

Irgendwo hinter Loch Assapol lassen wir den Wagen stehen und suchen Scoor Beach.

Einsamkeit, kein Handy funktioniert hier.

Ein echter Traumstrand, sauberer Sand, klares Wasser und kein Mensch weit und breit.

Hier endet unsere Reise abrupt. Martina rutscht auf einem glatten Stein aus und der Schienbeinkopf ist gebrochen.

Es folgt ein schier endloser Rückweg über den Strand. Dann hoppel ich irgendwie mit dem Wagen an den Strand.

Ein älterer Schotte aus Glasgow hilft uns. Hier sind noch seine Handabdrücke zu sehen, als er mehrfach den Wagen auf dem steilen Rückweg anschob. Zwischendurch räumte er Steine beiseite und öffnete die Gatter. Dann geht es ins Krankenhaus nach Craignure.

Danke, unbekannter Schotte aus Glasgow!

Piers, der Arzt und die Krankenschwester versorgen uns mit Tee und Kaffee. So freundlich wie wir aufgenommen werden, so hart ist das Urteil: entweder per Hubschrauber nach Paisley/Glasgow oder das Bein eingipsen und zurück zur OP nach Hamburg. Wir entscheiden uns für eine sofortige Rückfahrt nach Hamburg.

Danke für die Hilfe und die netten Worte, Piers!

Nun mussten 2 Fähren umgebucht werden. Bei der Fähre Mull - Oban gab es ein Problem. Da fiel mir die Policestation (Bild oben) in Bunessan ein. Die dortige Polizistin konnte helfen. Wir erhielten eine Überfahrt für den selben Tag und eine Unterkunft in einem Hotel in Oban.

Danke Claire C. und sorry, dass ich dich an deinem freien Tag aus dem Mittagsschlaf gerissen habe!

Wir werden bevorzugt behandelt, erhalten einen Platz neben dem Lift und einen Rollstuhl.

Danke an die Mitarbeiter von Caledonian MacBrayne!

Wir werden von Sharon im Oban Bay Hotel begrüßt, sie wusste durch die Polizistin Bescheid.

Danke auch an ihr gesamtes Personal, dass uns versorgte, so gut es eben ging.

Danke Sharon!

Einen ganz besonderen Dank an DFDS für deren schnellen Hilfe bei der Umbuchung der Fähre Newcastle - Amsterdam. Der Parkplatz auf dem Autodeck war neben dem Lift, ein Steward brachte einen Rollstuhl und wir erhielten eine behindertengerechte Kabine.

Danke an das DFDS-Team in Hamburg!

 

Somit waren wir innerhalb von 3 Tagen wieder zuhause. Nicht vergessen möchte ich auch Margaret in Talmine und Maureen in Pitlochry. Beide verzichteten auf ihr Geld für Cottage, bzw. B&B als sie von dem Unfall hörten und erfuhren, dass wir nicht kommen konnten. Wir sehen uns aber noch!

 

Einzigartiges Schottland - das erlebt man in Deutschland und anderswo wohl kaum.

 

Diese Reise wird nächstes Jahr fortgesetzt.