Staffa - Insel der Säulen

 

Da wir ein Cottage in der Nähe von Bunessan gemietet hatten, starteten wir von Fionnphort aus. Wir buchen online.

Weniger als Hundert Einwohner, ein Lebensmittelgeschäft, ein Campingplatz und Fischerei.

Auf der anderen Seite ist Iona zu sehen.

Ein wunderschöner Strand in Hafennähe....

...manchmal etwas Verkehr...

... und Fischfang.

Da kommt endlich das Boot, das uns nach Staffa bringen soll. Wir fahren über Lunga und der Bericht dazu ist aufgrund der vielen Puffin-Photos in die Rubrik: Besuch bei den Puffins verschoben worden.

Das kleine Boot ist es...

Richtiges Schietwetter und einige verkriechen sich in der kleinen Kajüte...

... doch die Wolken werden aufreißen - bald.

Dann kommt Staffa - die Insel der Säulen - in Sicht.

Mendelssohn Bartholdy soll hier zu seiner Hebriden-Overtüre inspiriert worden sein...

Besonders soll es ihn die Höhle 'Fingal's Cave' angetan haben. Wir sind gespannt.

Wir steigen noch schnell auf ein anderes Boot um und das bisherige geht in Reparatur.

Faszinierend - Überall sechseckige Säulen aus Basalt aus erkalteten Lava...

...geschaffen durch eine große, unterirdische Explosion vor rund 60 Millionen Jahren.

Puffins gibt es hier auch, doch wir sind in erster Linie wegen Fingal's Cave hier -

80 Meter lang und 10 Meter breit, nach dem keltischen Sagenhelden Fingal benannt.

Schwer vorzustellen, dass das hier alles natürlichen Ursprungs ist.

Die grünlich leuchtende Decke scheint aus Spiegeln zu bestehen...

Der gut gelaunte Bootsführer erzählt, dass einst ein reicher Amerikaner diese Insel...

... seiner Frau geschenkt hat. Doch die war damit nicht sehr glücklich und schenkte...

...Staffa den Schotten, genauer gesagt, dem National Trust for Scotland.

Hinten sind die Inseln Gometra und Ulva zu erkennen.

Von weiter oben erkennt man erst, was für ein fantatisches Basalt-Gebilde das ist.

Es gibt hier kein Geländer, also Vorsicht.

Unten wartet schon wieder das Boot auf uns. Es geht zurück.

Bald kommt auch wieder Fionnphort in Sicht.